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Laut American Heart Association ist Hundehaltung mit einem verminderten Herzrisiko verbunden.
Dieser schützende Effekt beruhe im Wesentlichen auf zwei Faktoren, einmal hätten die Hundebesitzer mehr körperliche Bewegung, was schon sehr hoch einzuschätzen ist, zum anderen soll die Anwesenheit eines Hundes für das seelische Gleichgewicht gut sein.

Ein Effekt, der allerdings auch dem Aquarium zugebilligt wird, dessen Bewohner sich nur bedingt streicheln lassen. Auch sorgen sie nicht unbedingt für körperliche Bewegung ihres Ernährers, dafür schonen sie die Nachbarn, da sie auch keine lauten Unmutsäußerungen von sich geben.

Eine amerikanische Studie beschreibt eine Gruppe von stressgeplagten und hypertensiven Börsenmaklern, von denen die eine Hälfte ein Haustier bekam. Diese Gruppe war nach einem halben Jahr wesentlich ruhiger und konnte mit stressigen Ereignissen besser umgehen.

In der Behandlung von körperlich und geistig behinderten Menschen sowie bei Demenzkranken werden mit verblüffenden Erfolgen Therapiehunde (vgl. u.a. www.therapiehund.net) eingesetzt (neuerdings auch Katzen und Besuchshunde bei einsamen Personen in Alten- und Pflegeheimen), denen eine ganze Reihe von Förderprozessen zugeschrieben
werden, z.B.: Empathiesteigerung und emotionale Intelligenzförderung, Aktivierung von Bewegungsabläufen, Verbesserung der Grob- und Feinmotorik, bewusste Entspannungsfähigkeit, Förderung der Selbstaktivität und Kommunikationsfähigkeit, positive emotionale Erlebnisse.

Auch wenn sich diese Therapieziele nicht 1:1 auf das Miteinander mit dem gemeinen Familienhund übertragen lassen, so werden überzeugte Hundebesitzer einige dieser Effekte bestätigen können.

„Wir wollen das Statement nicht zu hoch hängen. Aber es gibt plausible psychologische, soziologische und physiologische Gründe daran zu glauben, dass das Halten von Haustieren tatsächsich eine ursächliche Rolle in der Verminderung des kardiovaskulären Risokos spielt“ , so der Kardiologe Glenn N. Levine, Housten Texas